Viele Informationen finden Sie auf dem BMWi Existenzgründungsportal


Arbeitslosenversicherung, freiwillige Weiterversicherung

Beruflich Selbständige haben die Möglichkeit, sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern.


Beratung

Der erste Schritt bei jeder Neugründung ist das Beratungsgespräch. Anlaufstellen sind Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern, Existenzgründungsinitiativen, aber auch Verbände, Steuerberater oder Unternehmensberater. Diese erstellen auch die fachlichen Stellungnahmen, die bei Anträgen auf i.d.R Unternehmerkapital eingereicht werden müssen. Für Beratungen auf kommerzieller Basis durch Steuer- oder Unternehmensberater sind


Beratungsförderung

Der Bund fördert die Beratung von Existenzgründern durch Zuschüsse zu den Beratungskosten. Mehr zur Beratungs- und Schulungsförderung.


Businessplan

Der Businessplan bzw. das Gründungskonzept ist der Fahrplan in die Selbständigkeit. Der Existenzgründer beschreibt hier detailliert, wie er seine Geschäftsidee gewinnbringend umsetzen möchte. Der Businessplan enthält eine genaue Beschreibung des Angebotes bzw. der Leistung, der zukünftigen Kunden, der Konkurrenten, der Werbemaßnahmen usw. Auf Grundlage des Businessplans beurteilen z.B. Kreditinstitute, ob die Gründungsidee tragfähig ist und das Projekt Erfolg verspricht.


Einzelunternehmen

Ein Einzelunternehmen entsteht automatisch, wenn ein Gewerbetreibender oder Freiberufler allein ein Geschäft eröffnet. Es gibt nur einen Unternehmensinhaber. Es gibt nur einen Betriebsinhaber. Er besitzt die volle Kontrolle, aber auch das volle Risiko, denn er haftet mit seinem Privatvermögen.


eRecht24 für Existenzgründer

"Existenzgründer im Internet sind mit zahllosen rechtlichen Fragen konfrontiert. Welche Domain darf genutzt werden, wie sieht eine rechtssichere Website aus? Was muss bei Marketing und Suchmaschinenoptimierung beachtet werden? Welche Rechte haben die Kunden, welche Pflichten habe ich als Unternehmer?"


Freie Berufe

Dazu zählen z. B. Ärzte, Apotheker (allgemein: Heilberufe), Techniker (z. B. Architekten), in beratenden Branchen tätige Personen sowie Angehörige der so genannten Freien Kulturberufe, die eine künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit ausüben. Der Bundesverband der Freien Berufe zitiert auf seiner Website mehrere in Deutschland gültige Definitionen.


Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung für selbständige Künstler und Publizisten. Diese sind hier pflichtversichert. Das heißt: Wer die Voraussetzungen für die Aufnahme in die KSK erfüllt, muss sich dort auch versichern.


Mehrwertsteuer

Auch "Umsatzsteuer": Unternehmerinnen und Unternehmer sind dazu verpflichtet, Ihren Kunden Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen und im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt abzuführen. Ausnahme: Kleinunternehmer. Die Umsatzsteuer wird auf (fast) jeden getätigten Umsatz fällig. Hierunter fallen z. B. Warenverkäufe oder erbrachte Dienstleistungen. Der allgemeine Satz beträgt 19 Prozent; der ermäßigte Satz: 7 Prozent (z. B. für Kunst- und Medienberufe). Bestimmte Berufsgruppen sind von der Umsatzsteuer ausgenommen (z. B. Arzt, Physiotherapeut oder Versicherungsmakler).


Telemediengesetz

Telemediengesetz (TMG) Das Telemediengesetz bildet den rechtlichen Rahmen für alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste. Zu den Telemedien gehören Internetangebote, wie Onlineshops, Auktionsseiten, Portale usw.